Der ungesunde Lebensstil von Ärzten aus aller Welt

Der ungesunde Lebensstil von Ärzten aus der aller WeltÄrzte haben sich ihr Wissen in einem jahrelangen Studium angeeignet und lernen auch im Beruf aufgrund von persönlichen Erfahrungen und Weiterbildungen immer mehr über den menschlichen Organismus. Prinzipiell haben sie also gute Chancen, ein gesundes und langes Leben zu führen.

Doch genau hier liegt das Problem: Ärzte helfen sich oft nur selbst und wollen gar keine andere Meinung zu ihrem eigenen Gesundheitszustand hören. 90% aller Ärzte haben sich bereits einmal selbst Medikamente verschrieben. Dabei ist es allerdings unmöglich, den eigenen Gesundheitszustand objektiv zu bewerten – dafür sind andere Personen notwendig.

Die Folge: Ärzte gehen einen ungesunden Weg, der sie körperlich und psychisch kaputtmachen kann. 

Kein Hausarzt, ungesunder Lebensstil und keine Vorsorge

Verschiedene Studien aus der ganzen Welt zeigen auf, wie ungesund der Lebensstil von Ärzten oft ist: Viele rauchen Zigaretten und trinken regelmäßig Alkohol, finden, dass sie keine Vorsorgeuntersuchungen nötig haben und benötigen schon gar keinen eigenen Hausarzt – sie sind ja schließlich selbst die besten Ärzte. Den Rat eines Kollegen zu suchen, bedeutet für viele Ärzte die Bankrotterklärung der eigenen Fähigkeiten.

Der anstrengende Arbeitsalltag von Ärzten führt außerdem oft dazu, dass sie nebenbei keinen Sport treiben und sich auch nicht besonders gesund ernähren. Selbst Impfungen werden als lästige Pflicht abgetan oder direkt komplett ignoriert.

Arbeit rund um die Uhr

Nicht alle Ärzte haben das Glück, eine eigene Praxis zu haben und im besten Fall teure Schönheitsoperationen durchzuführen. Viele arbeiten für relativ wenig Geld im Krankenhaus und müssen sich mit Schichtarbeit abmühen. Darunter leidet nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die Psyche. Es ist sogar sehr oft so, dass das Privatleben unter dem Berufsalltag leidet und quasi nicht mehr vorhanden ist.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass jeder dritte Arzt bereits mit dem Gedanken an Selbstmord gespielt hat. Fast jeder zweite Arzt kannte einen Kollegen, der sich bereits umgebracht hat.

Hilfe zur Selbsthilfe ist schwierig

Wenn man Ärzte mit diesen Aussagen konfrontieren würde, würden sicherlich viele zugeben, dass die meisten ihrer Kollegen mit solchen Problemen zu kämpfen haben – nur sie selbst nicht. Das Leben als Arzt verändert die eigene Persönlichkeit. Bei dieser Entwicklung kann man oftmals nicht viel entgegensetzen.

Jedoch: Statistisch gesehen leben Ärzte länger als Mitglieder anderer Berufsgruppen. Wenn es sich noch dazu um Frauen handelt, kann man noch ungefähr 3-4 Jahre obendrauf legen. Erklären kann man diese gegensätzlichen Aussagen nicht.

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