Verändertes Erbgut durch den Gebrauch von PET-Flaschen?

Kann das Haustier zum Gesundheitsrisiko werden?Plastik ist aus unserem heutigen Leben kaum noch wegzudenken. Es ist in der ein oder anderen Form in so gut wie jedem Produkt, das man im Supermarkt erwerben kann, enthalten. Besonders gefährlich sind dabei die enthaltenen Plastik-Weichmacher, die beispielsweise durch den Konsum von Getränken aus PET-Flaschen in den Körper gelangen.

Eine Studie, die vor Kurzem veröffentlicht wurde, hat sogar gezeigt, dass Plastik-Weichmacher in der Lage sind, das Erbgut eines Lebewesens zu verändern. Durchgeführt wurde die Studie im Modellorganismus Maus. Kann die Studie auch auf den Menschen übertragen werden? Sollte man sich zukünftig von Plastik fernhalten? 

Was sind Plastik-Weichmacher?

Plastik-Weichmacher, die auch als Weichmachungsmittel bekannt sind, sorgen dafür, dass bestimmte Stoffe elastischer, flexibler und weicher werden. Das ist beispielsweise bei der Formung von PET-Flaschen enorm wichtig. Es gibt zahlreiche Plastik-Weichmacher, die sich minimal voneinander unterscheiden und für verschiedenste Zwecke eingesetzt werden. Auf Wikipedia finden Sie diesbezüglich weitere, interessante Informationen.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Die möglichen Auswirkungen von Plastik-Weichmachern auf die Gesundheit sind enorm. Weichmacher können Krebs verursachen, die Intelligenz mindern, unfruchtbar machen, die Entwicklung stören und neurologische Schäden verursachen. Bei den hier genannten Auswirkungen handelt es sich lediglich um eine kleine Auswahl. Die Konsequenzen auf den Menschen sind deshalb so enorm, da Plastik-Weichmacher ähnlich wie Hormone funktionieren und daher einen großen Einfluss haben können.

In einer Studie wurden beispielsweise weibliche Mäuse mit Plastik-Weichmachern gefüttert. Dabei überschritt die Menge der Weichmacher die Obergrenze für Menschen natürlich bei Weitem, sodass der Einfluss der Weichmacher vernünftig messbar war. Bei einem Mäusestamm lies sich nachweisen, dass die Plastik-Weichmacher zu einer Veränderung des Erbguts geführt haben – ein anderer Mäusestamm blieb allerdings unverändert.

Sollte man sich Sorgen machen?

Es stellt sich die Frage, wie ernst man solche Studien nehmen sollte. Natürlich können schlimme Effekte nachgewiesen werden, wenn man die eingenommenen Mengen maßlos übertreibt. Auch Wasser kann töten, wenn man in kurzer Zeit zu viel Flüssigkeit zu sich nimmt.

Unserer Meinung nach sollte man die negativen Auswirkungen von Plastik-Weichmachern im Hinterkopf behalten, muss jedoch nicht konsequent auf Produkte verzichten, die Plastik enthalten. Wer sich dennoch Sorgen macht, der kann beispielsweise auf Mineralwasser aus Glasflaschen umschwenken. So schaltet man den größten Risikoherd bereits im Vorfeld aus.

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