Nicht wenigen Männer, die an einer vorzeitigen Ejakulation leiden, steht mit Priligy ein wirksames Arzneimittel zur Verfügung. Priligy ist sogar das einzige verschreibungspflichtige Medikament, durch welches eine vorzeitige Ejakulation verhindert und der Zeitraum bis zum Samenerguss um bis zu 300 Prozent verlängert werden kann.

priligyWie ist die Wirkungsweise von Priligy?

Der in Priligy enthaltene Wirkstoff trägt den Namen Dapoxetine Hydrochlorid und fällt in die Gruppe der sogenannten selektiven Serotoninrückaufnahme-Inhibitoren. Normalerweise werden Arzneimittel aus dieser Medikamentengruppe zur effektiven Behandlung von depressiven Störungen bis hin zu schwereren Depressionen eingesetzt, falls die Ursache ein zu geringer Serotonin-Haushalt ist.

Da jedoch mit den Medikamenten behandelte Patienten berichteten, dass sich durch die Einnahme auch der Zeitpunkt des Orgasmus verzögert hat, wird Priligy mit diesem Wirkstoff nun schon seit einiger Zeit effektiv zur Verzögerung des Samenergusses eingesetzt. Und zwar wirkt Priligy so, dass es zu einer Normalisierung des Serotonin-Haushaltes beiträgt.

Dabei hält die Wirkung etwa ein bis zu zwei Stunden an und es wird durch Priligy in diesem Zeitraum verhindert, dass das ausgeschüttete Serotonin sofort wieder von den zuständigen Synapsen aufgenommen wird.

 

Was genau ist eigentlich eine vorzeitige Ejakulation?

Bei der vorzeitigen Ejakulation handelt es sich um eine sexuelle Funktionsstörung, unter der sogar mehr Männer leiden als an Impotenz. Das wesentliche Merkmal einer vorzeitigen Ejakulation ist, dass schon vor dem Eindringen ein Samenerguss stattfindet, sodass kein Geschlechtsverkehr mehr durchgeführt werden kann.

Alternativ findet der Orgasmus schon wenige Augenblicke nach dem Eindringen statt, sodass auch dann kein „normaler“ Verkehr möglich ist. Insofern ist es bei dieser sexuellen Funktionsstörung so, dass der Samenerguss viel zu früh für ein geregeltes Sexualleben stattfindet. Im Gegensatz zur Impotenz kann die vorzeitige Ejakulation als Funktionsstörung Männer in jedem Alter gleichermaßen treffen.

Häufig sind sogar besonders jüngere Männer betroffen, die noch sehr aufgeregt wegen den ersten Erfahrungen im Sexualbereich sind. Bei rechtzeitiger Behandlung kann der Reflex, der zu dem zu frühen Samenerguss führt, wieder auf ein „normales“ Niveau zurückgeführt werden.

 

Wie kommt es zu einer vorzeitigen Ejakulation?

Es gibt vielfältige Gründe, warum es zu einem vorzeitigen Samenerguss kommen kann. Die Gründe können sowohl psychischer als auch körperlicher Natur sein. Bei den psychischen Ursachen handelt es sich zum Beispiel um Stress oder einfach um starke Aufregung bzw. zu starke sexuelle Erregung, die dann zu einem viel zu frühen Samenerguss führen kann.

Dieser Grund tritt besonders dann in Erscheinung, wenn Männer ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen. Aber auch Potenzstörungen können die Ursache einer vorzeitigen Ejakulation sein, da die Betroffenen dann die Beckenboden-Muskulatur oftmals anspannen, was zur Reizung des Ejakulationsreflexes führen kann.

Versagensängste und Beziehungsprobleme zählen ebenfalls zu den psychischen Ursachen. Der vorzeitige Samenerguss kann aber auch körperliche Ursachen haben, wie zum Beispiel die Einnahme verschiedener Medikamente, die den vorzeitigen Samenerguss quasi als Nebenwirkung haben.

Weitere mögliche physische Ursachen können sein: Erkrankungen im Bereich der Schilddrüse oder der Prostata, Hormonstörungen, Probleme mit den Gefäßen oder neurologische Erkrankungen.

 

priligy tablettenWelche Nebenwirkungen hat Priligy?

Priligy ist ein Medikament, welches es nur auf Rezept gibt, was auch an den möglichen Nebenwirkungen liegt, die nach der Einnahme von Priligy beim Patienten auftreten können. Generell konnten Studien aber belegen, dass die Verträglichkeit des Medikamentes allgemein als recht gut anzusehen ist.

Zudem konnte bei Priligy auch das Risiko minimiert werden, dass es zu länger anhaltenden Nebenwirkungen kommt, wie es bei SSRI-basierenden Arzneimitteln sonst häufiger der Fall sein kann.

Daher sind die meisten Priligy-Nebenwirkungen relativ leicht und dauern nur über einen kürzeren Zeitraum hinweg an. Zu den dann möglichen Nebenwirkungen gehören vorrangig leichter Brechreiz und leichte Kopfschmerzen.

 

Welche Erfahrungen haben andere Männer mit Priligy gemacht?

Die bisher im Internet veröffentlichten Erfahrungen, die andere Männer bereits mit Priligy gemacht haben, sind insgesamt als sehr positiv zu bezeichnen. Mit 8,4 Punkten (von maximal zehn) wird das Medikament Priligy insgesamt sehr gut bewertet. Vor allem die Wirksamkeit erzielt mit neun von zehn Punkten einen sehr guten Wert.

Mehr als zwei Drittel aller Männer verspürten keinerlei Nebenwirkungen, nachdem Sie Priligy eingenommen hatten. Bei den anderen rund 33 Prozent traten vor allem die bereits erwähnten möglichen Nebenwirkungen Kopfschmerzen oder leichte Übelkeit auf.

Priligy Erfahrungsberichte

Ausgehend von 10 Meinungen wurde im Durchschnitt mit 7,8 von 10 Punkten bewertet. Also ein durchaus passables Umfrageergebnis. Lesen Sie im folgenden Bericht, wie sich die bisherigen Nutzer zu Priligy äußern, was Sie erlebt haben und wie zufrieden Sie im Endeffekt sind.

Im Nachhinein können Sie dann für sich selber entscheiden, ob auch Sie zu denen gehören werden, die Priligy zumindest einmal ausprobieren. Der Spaß im Bett muss heute auch bei vorzeitiger Ejakulation nicht ausbleiben; es gibt durchaus Hilfe für Betroffene.

 

Noch ein kurzer Überblick über einige Zahlenwerte:

Positiv ist erst einmal anzumerken, dass die negativeren Äußerungen sich alle in der unteren Hälfte der Werteskala befinden. Zwei sogar im ersten Drittel. Ein Wert liegt sogar nur kurz über 11 Prozent.

Genau definiert sieht das wie folgt aus: 

– Müdigkeit wurde von 11 % der Nutzer angegeben.

– Kopfschmerzen von 22 % und Übelkeit von 33 % der Nutzer.

– Keine Nebenwirkungen wurden gleichfalls von 33 % der Nutzer angegeben.

Ein Ergebnis dass viele, vielleicht aus Sie veranlasst, Priligy für weniger Probleme aber dafür mehr Spaß am Sex auszuprobieren.